Frühmittelalter in der Stadt Greding

Greding hat ebenso wie Großhöbing seinen Ursprung in einer bajuwarischen Siedlung. Darauf deuten Altfunde von Waffen und eines Tongefäßes aus einem zerstörten Grab im Stadtbereich hin.

Wohl am Ort der Martinsbasilika lag ein fränkischer Königshof, ein Reichslehen der Babenberger Markgrafen, mit der Urpfarrkirche. Bei Arbeiten an den Fundamenten der Basilika fanden sich Grabbeigaben des 10. Jahrhunderts. Nach dem Sturz der Schweinfurter Markgrafen 1002 kam Greding an das Hochstift Eichstätt.

Die erste gesicherte urkundliche Erwähnung stammt vom 5. Mai 1091. Unterhalb der Martinsbasilika entstand während des 13. Jahrhunderts eine Marktsiedlung.

 

 

Altfunde Greding

Schwert und Sax aus einem frühmittelalterlichen Kriegergrab im Stadtgebiet von Greding, Altfund aus dem 19. Jahrhundert.

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