Eine Reuse des 4. Jahrhunderts

Das Schwarzachtal war schon in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts besiedelt. Damals errichtete man eine geflochtene Fischreuse in der Schwarzach, von der ein Teil des Faches erhalten blieb (Bild unten). Dieser zur Reuse leitende Trichter bestand aus mit Rutengeflecht verbundenen Pfählen. Die Reuse selbst wurde nicht gefunden.

Reuse

Gräber der Völkerwanderungszeit

Nördlich der großen Nekropole lagen drei Gräber des ausgehenden 5. oder beginnenden 6. Jahrhunderts. Hier beerdigte man zwei Männer und eine Frau, die etwa zwei bis drei Generationen vor den Menschen des merowingerzeitlichen Friedhofes lebten. Möglicherweise handelt es sich um die Grablege einer germanischen Familie, deren Vorfahren als Söldner im römischen Heer die Sicherung des Limes gewährleisteten.

Grabbau und Beigaben unterscheiden sich von den übrigen Bestattungen. Die drei Verstorbenen wurden in schmalen Grabgruben beigesetzt, die oberirdisch durch Kalksteinplatten markiert waren.

VitrineBeigaben der völkerwanderungszeitlichen Gräber

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