Das Gräberfeld

Das frühmittelalterliche Gräberfeld wurde von ca. 600 n. Chr. bis 700 n. Chr. belegt. Die archäologischen Ausgrabungen legten etwa 280 Bestattungen frei. Wahrscheinlich sind hier über 1000 Bewöhner der frühmittelalterlichen Großhöbinger Siedlung begraben. Der Bestattungsplatz wurde, wie in dieser Zeit häufig, am Rande einer Gruppe mittelbronzezeitlicher Grabhügel angelegt. Zum Tal hin reihte sich ein Gruppe frühmittelalterlicher Grabhügel. Hier waren, entlang einer ehemaligen Straße, Angehörige des Ortsadels bestattet. Der größte der Hügel barg die Fünffachbestattung. Zwei reiche Frauengräber in diesem Bereich waren durch hölzerne Totenhäuser hervorgehoben. Etwa ein Drittel der Gräber wurde schon bald nach der Bestattung beraubt, darunter auch die des Ortsadels.

Plan Gräberfeld

Gesamtplan des Gräberfeldes:  1  Vorgeschichtliche Grabhügel, 2  Völker-wanderungszeitliche Gräber,  3  Fünffachbestattung, 4  Siedlungsspuren des 9. Jahrhunderts,  5  Wegespuren. Die vermutliche Ausdehnung des Gräberfeldes ist grau angelegt.

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